Vortrag von Dirk Ehnts an der FU Berlin (10. Mai 2017)

Am morgigen Mittwoch, dem 10. Mai, hält Vorstandsmitglied Dirk Ehnts an der FU Berlin eine Vorlesung zum Thema "Modern Monetary Theory". Die Veranstaltung beginnt um 12:15 im Hörsaal D des Henry-Ford-Baus in der Garystraße 35. Die Vorlesungsreihe "Finanzkrisen" wird von den Kriwis Berlin organisiert. An späteren Terminen tragen u. a. Heiner Flassbeck, Fabian Lindner und Joseph Vogl vor. Die Vorlesung wurde von Studierenden ins Leben gerufen, die mit dem heutigen Lehrplan unzufrieden sind und mehr als nur neoklassische Theorie lernen wollen.


Die morgige Vorlesung wird auch die jüngste Veröffentlichung der Bundesbank ansprechen, in der sie die wesentlichen Ideen zur Geldschöpfung mit denen der "Modern Monetary Theory" und anderer AutorInnen teilt, während die Gültigkeit der Geldtheorie der üblichen Lehrbücher in Makroökonomie in Abrede gestellt wird. Banken vergeben Kredite, ohne dass sie vorher Einlagen oder Ersparnisse oder Zentralbankgeld haben müssen. Die Einsichten der Bundesbank sind zwar nicht revolutionär, setzen aber die deutsche Universitäten unter Zugzwang, endlich das Geld- und Kreditsystem korrekt zu erklären und sich so von der monetären Neoklassik abzuwenden.



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