Was ist die rechtliche Grundlage für die Buchgeldschöpfung?


Laut Bundesbank gibt es keine direkt rechtliche Regelung: "Die Möglichkeit zur Buchgeldschöpfung durch Banken wird vom deutschen Recht vorausgesetzt. Die Buchgeldschöpfung und andere Tätigkeiten der Banken sind grundsätzlich der Aufsicht nach dem Kreditwesengesetz (KWG) und weiteren Gesetzen unterworfen. Da eine übermäßige Buchgeldschöpfung durch die Geschäftsbanken das vom Eurosystem verfolgte Ziel der Preisstabilität gefährden könnte, verfügt das Eurosystem über geldpolitische Instrumente wie die Mindestreservepflicht und die Offenmarktgeschäfte, die es zur Gewährleistung von Preisstabilität einsetzen kann."


Es ist sehr interessant, dass es in unserer Gesellschaft wichtige institutionelle Konzepte gibt, die nicht auf rechtlich wirksamen Grundlagen beruhen. Die Möglichkeit der Buchgeldschöpfung für die Banken ist sicherlich ein Privileg, und mit Bankenaufsicht und Bankenregulierung gibt es auch staatliche Stellen, die einen möglichen Missbrauch verhindern sollen. Das Gesetz über das Kreditwesen (KWG) kann man hier bei der Bundesbank herunterladen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist im Internet hier zu finden.Sie hat gerade den Handel mit CFDs - Finanzinstrumente mit Nachschusspflicht - für Privatleute verboten. Insofern gibt es staatliche Möglichkeiten, den Verkauf von Finanzinstrumenten zu reglementieren, bis hin zum Verbot.

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