Paul Krugman "adelt" MMT-ÖkonomInnen


In einem New York Times-Artikel über die demokratische US-Politikerin Alexandria-Ocasio Cortez (AOC) hat jüngst Paul Krugman sich lobend über die Ökonomie hinter ihren politischen Ideen geäußert:


So AOC, far from showing her craziness, is fully in line with serious economic research. (I hear that she’s been talking to some very good economists.) Her critics, on the other hand, do indeed have crazy policy ideas — and tax policy is at the heart of the crazy.


Übersetzt heißt es, dass "AOC, weit davon entfernt, ihre Verrücktheit zu zeigen, im Einklang mit ernsthafter Wirtschaftsforschung steht. (Ich habe gehört, dass sie mit einigen sehr guten Ökonomen gesprochen hat.) Ihre Kritiker hingegen haben wirklich verrückte politische Ideen - und die Steuerpolitik ist das Herzstück dieses Irrsinns. Zu den sehr guten Ökonomen, die AOC beraten, gehört u. a. Stephanie Kelton (Link zu Twitter), eine der federführenden Ökonominnen der Modern Monetary Theory (MMT).


Die erste MMT-Konferenz in Europa findet übrigens am 1. und 2. Februar 2019 in Berlin statt und wird von der Pufendorf-Gesellschaft organisiert. Wir sind froh, dass unsere theoretischen Auffassungen in der Politik in den USA gehört werden und würden uns wünschen, dass auch die deutsche Politik auf diese Theorien eingeht und sie bei der Wirtschaftspolitik beachtet. Das drohende Scheitern des Euros ist auch ein Scheitern der Wirtschaftstheorie der bisherigen ökonomischen BeraterInnen. Vor zwei Tagen veröffentlichte IPG (Internationale Politik und Gesellschaft) dazu einen Artikel von Vorstandsmitglied Dirk Ehnts.


Noch ist die Anmeldung für die Konferenz übrigens offen.

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