Paul Krugman über die Fiat-Währung US-Dollar: Steuern erzwingen den Gebrauch von Dollars in den USA


Der US-Ökonom Paul Krugman beschäftigte sich jüngst mit Bitcoin und US-Dollar und deren Unterscheidungen. Unter anderem schreibt er (Link):


"Although the modern dollar is a “fiat” currency, not backed by any other asset, like gold, its value is ultimately backed by the fact that the U.S. government will accept it, in fact demands it, in payment for taxes. Its purchasing power is also stabilized by the Federal Reserve, which will reduce the outstanding supply of dollars if inflation runs too high, increase that supply to prevent deflation. And a $100 bill is, of course, worth 100 of these broadly stable dollars."


Das lässt sich in etwa übersetzen mit: Obwohl der moderne Dollar (US) eine Fiat-Währung ist, nicht gedeckt durch eine andere Forderung, wie etwa Gold, wird sein Wert ultimativ gestützt durch die US-Regierung, die ihn akzeptiert, ja sogar einfordert für Steuerzahlungen. Seine Kaufkraft wird durch die Zentralbank der USA [Federal Reserve] gestützt, usw. usf.


Hier übernimmt Paul Krugman eine wichtige Argumentation, die wir bei der Pufendorf-Gesellschaft seit Jahren vertreten und welche die Kollegen der Modern Money Theory in den USA seit Jahrzehnten und Georg Friedrich Knapp seit mehr als einem Jahrhundert vertritt: die Akzeptanz der Währung hat nichts mehr Vertrauen zu tun, sondern mit Steuerzahlungen! Wir benutzen Euros, weil wir unsere Steuern mit Euros zahlen. Davor waren es DM, und Steuern mussten in DM bezahlt werden.

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